Quiet winter night

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Quiet winter night

Vielleicht mit Abstand mein „absolutes Lieblings-Album“, dass mich gleich auf zwei Ebenen mehr als begeistert.

Jeder, der sich ernsthaft mit der Wiedergabe hochaufgelöster Musik beschäftigt, sollte schon einmal etwas vom norwegischen Label 2L gehört haben. Alle Publikationen dieses Labels werden von Audiophilen geschätzt, und mit diesem Album hat Morten mal wieder ein Werk geschaffen, über das die audiophile Welt noch oft reden wird.

Komponiert wurden die insgesamt 15 (14 plus Bonus-Track) Stücke von den in Skandinavien bekannten Filmmuiskproduzenten Geir Bøhren und Bent Åserud; als ausführende Musiker gaben sich für dieses Projekt Norwegens namhafteste Jazz-Musiker ein Stelldichein.

Frontmann Mathias Eick von ECM, der mit seiner Trompete vielen Stücken ihren innigen, warmen Charakter verleiht, ist da als Erstes zu nennen, Norwegens Nummer – Eins-Studiogitarrist Børge Petersen-Øverleir gleich dahinter. Die Stimme von Helene Bøksle lässt einem die Tränen in die Augen schießen, sie verleiht den komplett in norwegisch gesungenen Texten einen zarten, geschmeidigen Charakter. Aufgenommen wurde „Quiet Winter Night“ in der atmosphärischen Sofienberg-Kirche, um das Gefühl eines Raums mit in die Aufnahme zu bringen. Hier finden regelmäßig Konzerte statt, da diese Kirche eine einmalige Akustik bietet, die für „Quiet Winter Night“ eingefangen wurde. Der Hintergrund des Albums ist eine als „Weihnachtskalender“ ausgestrahlte TV-Serie aus den 90er-Jahren namens „Jul i Blåfjel“, die in Norwegen ein Riesen-Erfolg war. Da die Kinder, die damals die Serie verfolgten, heute erwachsen sind, lag es auf der Hand, das Thema aufzugreifen und der gewachsenen Kundschaft ein Album zu präsentieren, das die Atmosphäre der der mystischen Landschaft, die in der Serie vorherrschte, zurückholt. Morten Lindberg hat seine ganze Erfahrung in Mikrofonie eingebracht, um dem Hörer ein klangliches Erlebnis zu ermöglichen, das absolut genial ist. Durch die Aufnahme in DXD blieb für das Abmischen und Editieren noch genug Spielraum für Dynamik, bevor das Master in DSD (für SACD) und PCM (beispielsweise für die Blu-ray-Audio-Version) heruntergerechnet wird. Das Konzept geht auf: Der Sound ist atemberaubend und verleiht der Mischung aus Folk und Jazz einen warmen, doch kraftvollen Ausdruck. Das ist Musik, in die man eintauchen möchte, die den Zuhörer einfängt und völlig beruhigend wirkt. (Quelle: HifiTest.de)

(Quelle: HifiTest.de)

 

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